Trading-Update: Psyche

7. November 2012

Obwohl ich an meiner Kernmethode festhalte lasse ich mir die eine oder andere Idee von Zeit zu Zeit durch den Kopf gehen.

Eine von diesen setzte ich vor kurzem real um,fundamental starke Aktien die am 52-Wochen Hoch notieren,um von einem Ausbruch über dieses zu profitieren, indem ich über selbiges Stopp-Buy Orders plazierte.

Nachdem die Kurse diesen „Wiederstand“ überschritten und meine Orders getriggert (ausgelöst) wurden fielen die Kurse wie ein Stein im Wasser,d.h. zum Teil mit Gaps (Kurslücken).

So kam es daß ich bei diesen handvoll Trades 10% meines Kapitals verlor anstatt meiner anvisierten 5%,im Falle daß alles Stricke reißen.

Jeder der mit Eigenkapital handelt wird früher oder später mit Gefühlen des Verlusts konfrontiert.Auch mich ließ dies nicht kalt,dennoch bei weitem nicht so sehr wie noch vor paar Jahren.

Daraufhin beobachtete ich den Markt und bestimmte Aktien,notierte meine Ideen und machte sporadisch Papertrading.

Daraus resultierte Zuversicht in meine Grundmethode,ich handelte nach dieser und habe gerade so meinen Verlust wieder glattgestellt (bereinigt).

Dies hat mich des weiteren bestärkt in meiner Psyche ohne „Brimborium“am Markt agieren zu können und eine weitere Idee real umzusetzen,ein e-book indem ich meine Methode,aufs wesentliche beschränkt,beschreibe.

Von Van K. Tharp,Ph.D

Das auf zwei Jahre ausgelegtes Programm “Super Trader” hat bei Tradern,Anlegern und Teilnehmern großen Anklang gefunden.Immer mehr Leute betreiben ihre Tradingausbildung sehr gewissenhaft und bereiten sich genau so gut vor, wie in anderen Berufszweigen.Sie wollen keine durchschnittlichen Investoren oder Trader sein,die regelmäßig Verluste erleiden oder schlechter abschneiden als der Markt. Nein,diese Leute wollen „Super Trader“ sein! Und wie sieht es bei Ihnen aus,was wollen Sie sein? Durchschnitt oder Spitze? Um dies herauszufinden,müssen Sie nur die folgenden Fragen beantworten. Doch Vorsicht: Beantworten Sie die Fragen ganz ehrlich,denn es macht keinen Sinn,sich selbst etwas vorzumachen.
Die Fragen
1.Sehen Sie das Trading als einen richtigen Beruf an? Falls ja,bereiten Sie sich auch entsprechend darauf vor?
2.Haben Sie einen Businessplan,der als Richtlinie für Ihr Tradingverhalten dient?
3.Bemerken und identifizieren Sie Ihre Fehler regelmäßig.Mit “Fehler” meine ich,wenn Sie sich nicht an Ihre eigenen Regeln halten?
4.Benutzen Sie eine bestimmte Methode um Fehler zu vermeiden?
5.Benutzen Sie Test- oder Backtestsysteme und sind die Ergebnisse auch zuverlässig?
6.Welche Performance liefern diese Systeme in den unterschiedlichen Märkten?
7.Wissen Sie genau wie das aktuelle Marktumfeld aussieht? Was genau können Sie von ihrem System im aktuellen Marktumfeld erwarten?
8.Falls die Performance Ihres Systems unbefriedigend ist stoppen Sie dann die Arbeit mit diesem System sofort oder traden Sie damit weiter?
9.Haben Sie die Ausstiegspunkte für jede einzelne Ihrer im Markt befindlichen Positionen im Vorfeld eines Trades geplant?
10.Haben Sie spezifische Ziele für Ihr Trading entwickelt und festgelegt?
11.Haben Sie begriffen,dass Sie Ihre spezifischen Positionsgrößen durch einen “Positionsgrößen-Algorithmus” erreichen? Haben Sie überhaupt einen solchen Algorithmus entwickelt?
12.Haben Sie die Wichtigkeit und die Bedeutung dieser Schritte begriffen?
13.Verstehen Sie,dass Sie ihre Tradingresultate durch Ihre Art zu denken und Ihre Glaubenssysteme selbst erschaffen und bestimmen? Sind Sie bereit die Verantwortung für Ihre Tradingresultate zu übernehmen?
14.Arbeiten Sie regelmäßig an sich,damit Sie die oben beschriebenen Grundsätze auch umsetzen?
Die Auswertung
Unterstreichen Sie all jene Fragen,die Sie mit “Ja” beantworten können oder deren Wichtigkeit Sie erkennen.Sollten Sie nicht wenigstens 10 von 14 Fragen/Aussagen bestätigen können,dann traden Sie nicht gewissenhaft und nehmen Ihren Beruf nicht ernst genug!
Daher ist auch Ihre „finanzielle Gesundheit“ in Gefahr und es zeigt Ihnen, dass Sie noch eine Menge Arbeit in den folgenden Themenbereichen vor sich haben!
Die fünf wichtigsten Themenbereiche
1) Die eigenen Tradingfähigkeiten permanent verbessern.
2) Einen Businessplan für das Trading entwickeln.
3) Die unterschiedlichen Markttypen verstehen lernen.
4) Die eigenen Ziele kennen und die Bestimmung der Positionsgrößen zur Zielerreichung nutzen.
5) Lernen,wie effizient man traden kann,wenn man seine Fehler eliminiert.
Experimentieren Sie ruhig und üben Sie die fünf genannten Themenbereiche permanent zu entwickeln und zu verbessern,denn genau dieses Vorgehen macht Sie zu einem „Super Trader“.
Eine Warnung zum Schluss: Werden Sie nicht zum Gralssucher!
Auch wenn Sie Ihre Berufsausbildung ernst nehmen,sollten Sie keinesfalls in die Denkmuster eines Gralssuchers verfallen.Gralssucher denken,Trading sei eine Art Suche nach dem „Heiligen Gral“,und sie benutzen sehr oft die Sprache der „Mystik.“
Auch denken Sie,es gäbe einen „magischen Schlüssel zum „Traderolymp“,oder eine göttlichen Inspiration,die den Weg zu mühelosen Erfolgen als Trader ermöglicht.So etwas ist blanker Unsinn.Hüten Sie sich daher vor dieser Einstellung und halten Sie sich lieber an die Verbesserung der oben beschriebenen fünf wichtigen Themenbereiche – dadurch werden Sie eine professionelle Einstellung zu Ihrem „Beruf“ als Trader erlangen,die Sie nie für möglich gehalten haben!

Quelle: Traders-Journal.de
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Von Kevin J. Davey

Eine weitere Hürde auf dem Weg zu meinem Tradingerfolg habe ich gemeistert,indem ich einige der Prinzipien von Ken Long umgesetzt habe.Er hat folgendes im Bereich der Entscheidungsfindung herausgefunden:
Beim Militär gibt es den Ausdruck „Führung und Kontrolle“,um zu beschreiben,wie laufenden Operationen gemanaged werden.Eines der wichtigsten Konzepte hierbei ist,die der „Bandbreite der Kontrolle“ bzw. welchen Einfluss habe ich überhaupt auf die Situation?
Die Bandbreite der Kontrolle beschreibt,wie viele simultan und nachfolgende Operationen man erfolgreich bewältigen kann – und das auf der Grundlage des Drucks,des Stresses und der Unbestimmheit,die in der gegebenen Situation zugrunde liegen.Wenn Sie in der Lage sind,möglichst viele Dinge selbst zu konrollieren,dann ist es relativ einfach für Sie,all die wichtigen Signale und Hinweise aus Ihrer unmittelbaren Umgebung zu bemerken.In der Folge können Sie die Hinweise auch richtig deuten und so gute Entscheidungen treffen,die zu guten Ergebnissen führZu ven.In solchen Situationen sind Sie auf die wirklich wichtigen Dingen fokussiert und verzetteln sich nicht.

Zu viele Bälle in der Luft

Wenn Sie jedoch nur wenig Kontrolle oder Einfluss ausüben können,dann geht es Ihnen wie einem Jongleur,der zu viele Bälle auf einmal in der Luft hat,mehr als er kontollieren kann!Er kann vielleicht mit drei oder vier Bällen gleichzeitig umgehen,jedoch nicht mit fünf oder sechs – hier stößt er an die Grenzen seiner Aufmerksamkeits-und Konzentrationsspanne.Mehr „Bälle“ ins Spiel oder in die Luft zu bringen,deutet somit eine Verletzung der Bandbreite der Kontrolle an,zu der diese Person fähig ist.Stößt man an eine solche Grenze,dann sind Verluste die Folge oder wie in unserem Beispiel: Die Bälle können nicht mehr in der Luft gehalten werden und fallen zu Boden.

Die Bandbreite der Kontrolle bei Tradern

Was ein Trader kontrollieren kann,steht in einem Zusammenhang damit,wieviele offene Positionen er effektiv managen kann – ohne ein Gefühl der Überlastung zu verspüren.Es ist nicht einfach gute Entscheidungen zu treffen,gerade wenn man unter Druck oder Stress steht,verliert man schnell die Kontrolle oder den Überblick.Es ist für Trader enorm wichtig den Effekt Ihre Kontrollmöglichkeiten auf Ihre Performance zu verstehen und anzuerkennen.In bestimmten Situationen kann schon das Managen von mehreren offenen Positionen die Fähigkeit eines Traders zur Kontrolle einschränken.
In anderen Fällen besteht der limitierende Faktor aus dem zur Verfügung stehenden Tradingkapital.

Ein Trader hat möglicherweise kein Problem damit,die Regeln seines eigenen Tradingsystems zu befolgen,wenn er jeden Trade einzeln ausführen kann.Doch wenn er mehrere Trades simultan ausführen muss,kann er in Schwierigkeiten kommen.Es liegt sicherlich nicht an der nötigen Disziplin,sondern das Problem ist eher psychologischer Natur – der Trader ist mit der Komplexität der Aufgabe schlichtweg überfordert,er will einfach zu viel gleichzeitig tun.Doch wie kann man die Bandbereite seiner eigenen Kontrollmöglichkeiten erhöhen,um auch komplexe Aufgabe nahezu zeitgleich ausführen zu können?

Hier ist die Antwort:
10 Wege zur Steigerung der Bandbreite der eigenen Kontrolle
1.Vereinfachen Sie Ihre Tradingregeln
2.Spielen Sie alle Eventualitäten durch
3.Benutzen Sie Trailingstopps,um Ihre offenen Positionen abzusichern
4.Traden Sie nur Märkte bzw. Titel mit denen Sie vertraut sind
5.Identifizieren Sie was die Märkte an diesem Tag genau antreibt bzw. in den Keller schickt
6.Steigern Sie die Geschwindigkeit Ihrer Orderausführung
7.Automatisieren Sie Ihre Informationsbeschaffung
8.Verkürzen Sie die Zeit zur Entscheidungsfindung
9.Lernen Sie zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen zu unterscheiden und blenden Sie die unwichtigen Informationen umgehend aus
10.Beobachten Sie genau was an den Märkten und um Sie herum vor sich geht.

Quelle: Traders-Journal.de
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Einstiegsstrategie

12. Februar 2012

Von D.R.Barton,Jr.

Wir befassen uns heute mit dem rich­tigen Einstieg in eine Position.
Für mich gibt es bei der Entwicklung von Han­delssystemen eine ganz bestimmte Einstiegstrategie,die mir weit mehr Geld gebracht hat,als all die anderen Einstiegsstrategien.Ich liebe sie,denn sie ist sehr einfach und dabei auch noch sehr effektiv.
Auf die Richtung kommt es an.
Das Konzept,um den Vorteil einer gu­ten Einstiegsstrategie zu steigern, bein­haltet die Notwendigkeit,dass sich der Markt eine gewisse Zeit in die Richtung bewegt,in die Sie traden wollen – und zwar bevor Sie einsteigen. Einige Leser denken jetzt bestimmt,dies ist viel zu simpel,um nützlich zu sein.Wie auch immer,meine Nachforschungen und die praktische Anwendung dieser Metho­de haben gezeigt,dass sie funktioniert.
Hierzu nun ein Bespiel:
Van Tharp hat die Resultate einer Studie veröffentlicht,die auf diesem Konzept aus unserem Buch „Safe Strategies for Financial Freedom“ aufbauen.Dazu hat Van eine Serie von Trades unter die Lupe genommen, die der Trader Steve Sjugge­rud als Investments für den „Oxford Club“ getätigt hat,nur unter Anwendung die­ses Konzepts.
Den Gewinn steigern
Wir haben die Tradingstrategie von Ste­ve Sjuggerud nachvollzogen und prak­tisch angewendet.
Wir haben genauso getradet wie Steve und die Strategie um keine anderen Kriterien erweitert.Zuerst tradeten wir wie Steve ohne die Anwen­dung der simplen Einstiegstrategie und das Ergebnis war erstaunlich gut,denn wir erzielten einen 2,5 mal höherer Gewinn als unser maximales Risiko von 2,5R.Als Van dann die Bedingungen für den Einstieg in eine Position veränderte (die simple Einstiegsstrategie wurde in das System integriert – die Kurse muss­ten einen Monat lang kontinuierlich stei­gen),steigen die Resultat dramatisch an.Statt eines Gewinn von 2,5 R kletterten die Profite auf 6,4R!
Diese simple einstiegsstrategie war so zwingend,dass wir sie als eine der „Sechs Schlüssel für den Investmenterfolg“ in einem unserer Bücher präsentierten.
Mein guter Freund und Weggefährte in der Systementwicklung,Chuck LeBeau,war schon immer ein großer Fan dieser einfachen Strategie.Bei vielen Anlässen hat mir Chuck geholfen,Tradingstrate­gien zu verbessern. Dieses Art des Ein­stiegs funktioniert nicht nur bei lang­fristig ausgerichteten Trades,sondern auch bei Trades,die einen kurzfristigen Zeitrahmen verwenden.Wir haben die Methode zudem in ein Daytrading­system integriert – wir nennen es die „10­Minuten­Trader­Strategie“,und in unserem „Safe Strategies“­Buch wird sie genau beschrieben.Dieses System produziert zumeist hervorragende Er­gebnisse.Dabei ist es aber auch wich­tig,eine Bestätigung der Richtung,die die Kurse nehmen,abzuwarten.Zudem müssen auch die Stops ein wenig weiter von dem Einstiegskurs gesetzt werden,als dies normalerweise der Fall ist.Ich hoffe,sie probieren den Ansatz einmal aus und können diese einfache Strategie bei ihren Investment­ und Tradingvorha­ben gewinnbringend nutzen.
In diesem Zusammenhang erreichte mich auch die Frage eines Lesers,wie man einen „per­fekten“ Trade plant.
Die planung eines perfekten Trades
Die Einstellung des Lesers war darauf ausgerichtet,immer den perfekten Tra­de zu planen.
Er versuchte dieses Kon­zept ständig anzuwenden,und zwar auf jedes Element seines Tradingprozesses.
Ich denke,dass die Einstellung dieses Traders nicht sehr nützlich ist,denn das Ziel „Geld zu machen“ steht oft in einem Konflikt mit dem Ziel,einen perfekten Trade zu planen und so steigt man manchmal zu früh aus einer Position aus,nur um im Nachhinein zu erkennen,dass sich der Trade genauso entwickelt hätte,wie man es geplant hat.Wichtig ist zu erkennen,dass es in Wahrheit keinen „perfekten Trade“ gibt,denn Trading ist kein Endgebnis,sondern ein Prozess und man muss anhand objek­tiver Kriterien den Ausstiegspunkt aus einem Trade ermitteln.
Dieser Prozess kann anhand von Statistiken beschrie­ben und  verbessert werden.Doch letzendlich geht es beim Trading um Erwartungswerte und Wahrscheinlich­keiten,und diese kann man nicht in Per­fektion vorausplanen,sich also zu 100% sicher sein,dass alles so läuft wie berechnet.Das einzige was man zu 100% erreichen kann,ist effizient zu traden.
Das bedeutet nichts anderes,als den ei­genen Regeln zu folgen,denn nur dann kann ein System die Erwartungswerte,die es produzieren soll,auch erreichen.Daher sollte man sich von dem Konzept des „perfekten“ Trades verabschieden,bevor es einen viel Geld kostet.

Quelle: Traders-Journal.de
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Trading-Vorbereitung

28. Januar 2012

von R.J. Hixson

Ich zeige Ihnen in dieser Kolumne einige Punkte,die in unserem Institut zur Optimierung von Tradingvorbereitungen eingesetzt werden und die für alle Trader äußerst nützlich sind.Wir haben 15 verschiedene Maßnahmen zusammengestellt,die alle Seminarteilnehmer täglich ausführen müssen. Einige dieser Aktivitäten sind speziell für bestimmte Workshops konzipiert.Ich glaube jedoch,dass die meisten der unten aufgeführten Maßnahmen für sämtliche Tradingansätze anwendbar sind.

Maßnahmen zur Tradingvorbereitung und deren Nutzen 

1.Die Auswertung der Resultate eines Tradingplans muss täglich überprüft werden.Man lernt dadurch,wertvolle Informationen herauszufiltern und diese sinnvoll für das eigene Trading zu nutzen.

2.Es müssen verschiedene TradingSzenarien und die dazugehörigen Strategien für mögliche Gaps,die sich in der Eröffnung zeigen,entwickelt werden – und zwar für steigende und fallende Märkte.

3.Es müssen für jede Position die Einstiegpreise festgelegt werden und auf dem Chart Unterstützungen so wie Widerstände identifiziert werden.Dadurch erkennt man leichter,auf welchem Level eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht,dass sich die Märkte konstant in eine Richtung bewegen.

4.Trading-Chancen müssen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Time-Frames gesucht und beleuchtet werden.Dadurch findet man schon im Vorfeld mögliche profitable Trades und schließt diejenigen Tradingoptionen aus,die ein ungenügendes Chance-Risiko-Verhältnis aufzeigen.

5.Bei einem mechanischen Handelsansatz müssen die Tradingoptionen nach einem bestimmten „TurboMuster“ gefiltert werden.Dies soll Trader in die Lage versetzen,schon identifizierte Tradingchancen sehr schnell (auf kurzfristiger Basis) umzusetzen.

6.Es müssen im Rahmen des Risikomanagements Gelegenheiten geprüft werden,die eine Erhöhung der Positionsgröße ermöglichen und rechtfertigen.Dies versetzt einen in die Lage,die Tradingresultate dramatisch zu verbessern.

7.Zweckmäßige und erprobte Strategien zur Bestimmung der Positionsgröße für den Intraday-Handel müssen angewendet werden. Dadurch lernt man sein Geld so zu managen,dass man eine Vielzahl an Trades an einem Tag eingehen kann.

8.Der Markt muss in einem 30 Minuten Time-Frame analysiert werden,während sich der Handel kurz nach Eröffnung zu entwickeln beginnt.Dadurch können wiederkehrende Muster entdeckt werden,die mit dem Marktgeschehen an diesem Tag eng in Zusammenhang stehen.

9.Es müssen so genannte „kontinuierliche“ Trades entwickelt werden.Das bedeutet,man muss bestimmte Intraday-Trades identifizieren,die genug Potenzial besitzen,um über Nacht gehalten zu werden.

10.Man muss Statistiken über Gaps nutzen,um für diejenigen Titel,die man über Nacht halten will,die passende Positionsgröße zu bestimmen.Dieses Vorgehen führt dazu,dass man Gaps als ein „signifikantes“ Risiko versteht,das analysiert werden muss.Je nach Ergebnis der Analyse muss im Nachgang die Positionsgröße angepasst werden,damit das Risiko entsprechend berücksichtigt wird.

11.Jeden Tag müssen sämtliche Trades und auch die Tradingchancen,die man nicht eingegangen ist (egal aus welchen Gründen) analysiert werden.Dadurch erkennt man den Unterschied zwischen einer „reinen“ Idee für einen Trade und einem tatsächlich eingegangenem Trade mit seinem entsprechenden Resultat.

12.Man muss sich täglich mit seiner psychologischen Verfassung beim Trading auseinandersetzen und diese am Abend eingehend analysieren.Nur so bemerkt man,welchen enormen Einfluss psychologische Komponenten auf die eigenen Tradingresultate haben.

13.In Zusammenhang mit Punkt 12 muss man lernen,seine psychologische Verfassung während des Tages zu kontrollieren und zu steuern.Man bemerkt dadurch,welchen Schwankungen die Verfassung im Laufe eines Tages unterlegen ist,und kann bei Bedarf entsprechend gegensteuern.

14.Es muss darauf geachtet werden,dass man Situationen wahrnimmt,aus denen man etwas lernen kann – damit man die eigene Performance beständig verbessern kann.

15.Man muss das Marktumfeld aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.Dazu gehört auch, erfahrende Trader um ihre  Einschätzung der augenblicklichen Situation zu fragen.Dadurch kann man eine neue Perspektive einnehmen und möglicherweise bessere Entscheidungen treffen,die zu höheren Profiten führen.

Fazit:

Mittlerweile wende ich sämtliche Maßnahmen dieser Auflistung täglich an und sie haben meine Resultate beim Trading enorm verbessert.Daher möchte ich die Leser dieser Kolumne dazu ermutigen,die eine oder andere Maßnahme einmal selbst auszuprobieren und davon zu profitieren.

Quelle: Traders-Journal.de

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Trading Tip

30. November 2011

Von D.R. Barton, Jr.
“Dankbarkeit ist nicht nur die größte Tugend,sondern auch der Ursprung aller Anderen.”
Marcus Tullius Cicero

Neulich spielten meine Frau und ich eine Runde Golf mit einem anderen Paar in unserem County Club.Der Ehemann des anderen Paars ist Ingenieur in der Luftfahrtindustrie und seine Frau ist Kinderärztin.Wir genossen den für November ungewöhnlich warmen Nachmittag,als wir den sechsten Fairway herunter liefen und erfreuten uns an der Schönheit des Golfspiels.Obwohl der Ball ruht und niemand anderes versucht den Schlag zu beeinflussen oder zu verhindern,ist es schwierig,die kleine weiße Kugel regelmäßig präszise zu spielen und einzulochen – sowohl für Profis, als auch für Freizeitspieler.
Golf und Trading haben viele gemeinsame Eigenschaften.Um in diesen beiden Disziplinen gut zu sein,braucht man ein gewisses Level an Fähigkeiten und Fertigkeiten.Genau wie ein guter Koch,benötigt ein guter Trader Kenntnisse und Wissen von seiner Materie.
Doch beim Golf wie auch beim Trading benötigt man noch etwas anderes,um langfristig erfolgreich zu sein: Man muss seine Persönlichkeit ständig weiterentwickeln,um Disziplin, Selbstbeherrschung und Dankbarkeit zu entwicklen – und dies wiederum erfordert lebenslanges Lernen und Üben.
Annehmen was der markt einem gibt
Ein alter Spruch unter Tradern heißt: “Nimm, was der der Markt Dir gibt.”
Wenn die Märkte daher keine konstant guten Möglichkeiten zum Geldverdienen hergeben,dann müssen wir uns halt mit geringeren Gewinnen zufriedengeben oder uns auch mal mit unseren Investments zurückhalten,bis wieder bessere Gelegenheiten auftauchen.Wie gute Golfer,gewinnen gute Trader auch nicht die ganze Zeit über!
Vor einigen Tagen schrieb ich einen Artikel über einen legendären Trader, der in diesem Jahr (bis jetzt) mit über 30 Prozent im Minus ist.Generell gesehen,kämpfen dieses Jahr jeden Menge Trader und Fonds mit ihrer Performance und dabei sind die meisten in der Verlustzone (Zum Handelsschluss am 18. November verzeichnet beispielsweise der “Dow Jones Credit Suisse Core Hedge Fund Index” ein Minus von 6.27 Prozent auf das Jahr 2011 gesehen). Das bringt mich zu einem “jahreszeitlich bedingten” Gedanken,für die Leute in den USA.Vor einigen Wochen feierten unsere kanadischen Nachbarn Thanksgiving.Und wir in den USA begingen diesen Feiertag am 24. November.
Rund um köstliche Truthähne und gute Footballspiele können wir alle einmal abschalten,um unsere Dankbarkeit für so viele Geschenke des “Lebens” zum Ausdruck zu bringen. Sollten Sie ein schweres Jahr an den Märkten gehabt haben – relaxen Sie! Sie sollten bedenken,dass auch die besten Trader ein schweres Jahr hinter sich haben.

Seien Sie nicht zu enttäuscht über ihre möglicherweise schlechte Performance,sondern versuchen Sie daraus zu lernen und es nächstes Jahr besser zu machen.Seien Sie dankbar,dass Sie überhaupt Teil des Spiels an den freien Märkten sein dürfen. Es spielt eigentlich keine Rolle,ob Sie ein schlechtes oder gutes Jahr mit ihren Tradingaktivitäten hatten.Seinen Sie dankbar,dass Sie durch ihr Kapital und ihre Risikofreunde einen Teil der benötigten Liquidität für das Funktionieren der Märkte bereitgestellt haben.Sie haben dadurch einen echten Mehrwert für die Wirtschaft produziert.
Durch ihre Rolle als Spekulant läuft die gesamte Wirtschaft effizienter.
Wegen ihnen sind beispielsweise die Transaktionskosten für langfristig orientierte Investoren niedriger und es können zudem mehr Invstoren am Marktgeschehen teilnehmen.Wegen Ihnen können sich Unternehmen am Kapitalmarkt bedienen und so die Investitionen tätigen,die auch in Zukunft einen Fortbestand und ein Wachstum der entsprechen Firmen ermöglichen. All dieses Gedanken sollten Sie sich einmal in Ruhe zu Gemüte führen. Dadurch bekommen Sie einen anderen Blickwinkel auf die Rolle,die Sie als Investor oder Spekulant in der Gesellschaft spielen.Dieser Blickwinkel relativiert auch die möglicherweise nicht so tolle Performance,die Sie mit ihren Handelsgeschäften für sich selbst an den Tag gelegt haben.Denken Sie daran,es werden mit Sicherheit auch wieder bessere Zeiten mit höheren Profiten kommen!

Quelle: Traders-Journal.de Melden Sie sich kostenlos zum Traders-Journal an unter http://www.tradersjournal.de/

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