Einstiegsstrategie

12. Februar 2012

Von D.R.Barton,Jr.

Wir befassen uns heute mit dem rich­tigen Einstieg in eine Position.
Für mich gibt es bei der Entwicklung von Han­delssystemen eine ganz bestimmte Einstiegstrategie,die mir weit mehr Geld gebracht hat,als all die anderen Einstiegsstrategien.Ich liebe sie,denn sie ist sehr einfach und dabei auch noch sehr effektiv.
Auf die Richtung kommt es an.
Das Konzept,um den Vorteil einer gu­ten Einstiegsstrategie zu steigern, bein­haltet die Notwendigkeit,dass sich der Markt eine gewisse Zeit in die Richtung bewegt,in die Sie traden wollen – und zwar bevor Sie einsteigen. Einige Leser denken jetzt bestimmt,dies ist viel zu simpel,um nützlich zu sein.Wie auch immer,meine Nachforschungen und die praktische Anwendung dieser Metho­de haben gezeigt,dass sie funktioniert.
Hierzu nun ein Bespiel:
Van Tharp hat die Resultate einer Studie veröffentlicht,die auf diesem Konzept aus unserem Buch „Safe Strategies for Financial Freedom“ aufbauen.Dazu hat Van eine Serie von Trades unter die Lupe genommen, die der Trader Steve Sjugge­rud als Investments für den „Oxford Club“ getätigt hat,nur unter Anwendung die­ses Konzepts.
Den Gewinn steigern
Wir haben die Tradingstrategie von Ste­ve Sjuggerud nachvollzogen und prak­tisch angewendet.
Wir haben genauso getradet wie Steve und die Strategie um keine anderen Kriterien erweitert.Zuerst tradeten wir wie Steve ohne die Anwen­dung der simplen Einstiegstrategie und das Ergebnis war erstaunlich gut,denn wir erzielten einen 2,5 mal höherer Gewinn als unser maximales Risiko von 2,5R.Als Van dann die Bedingungen für den Einstieg in eine Position veränderte (die simple Einstiegsstrategie wurde in das System integriert – die Kurse muss­ten einen Monat lang kontinuierlich stei­gen),steigen die Resultat dramatisch an.Statt eines Gewinn von 2,5 R kletterten die Profite auf 6,4R!
Diese simple einstiegsstrategie war so zwingend,dass wir sie als eine der „Sechs Schlüssel für den Investmenterfolg“ in einem unserer Bücher präsentierten.
Mein guter Freund und Weggefährte in der Systementwicklung,Chuck LeBeau,war schon immer ein großer Fan dieser einfachen Strategie.Bei vielen Anlässen hat mir Chuck geholfen,Tradingstrate­gien zu verbessern. Dieses Art des Ein­stiegs funktioniert nicht nur bei lang­fristig ausgerichteten Trades,sondern auch bei Trades,die einen kurzfristigen Zeitrahmen verwenden.Wir haben die Methode zudem in ein Daytrading­system integriert – wir nennen es die „10­Minuten­Trader­Strategie“,und in unserem „Safe Strategies“­Buch wird sie genau beschrieben.Dieses System produziert zumeist hervorragende Er­gebnisse.Dabei ist es aber auch wich­tig,eine Bestätigung der Richtung,die die Kurse nehmen,abzuwarten.Zudem müssen auch die Stops ein wenig weiter von dem Einstiegskurs gesetzt werden,als dies normalerweise der Fall ist.Ich hoffe,sie probieren den Ansatz einmal aus und können diese einfache Strategie bei ihren Investment­ und Tradingvorha­ben gewinnbringend nutzen.
In diesem Zusammenhang erreichte mich auch die Frage eines Lesers,wie man einen „per­fekten“ Trade plant.
Die planung eines perfekten Trades
Die Einstellung des Lesers war darauf ausgerichtet,immer den perfekten Tra­de zu planen.
Er versuchte dieses Kon­zept ständig anzuwenden,und zwar auf jedes Element seines Tradingprozesses.
Ich denke,dass die Einstellung dieses Traders nicht sehr nützlich ist,denn das Ziel „Geld zu machen“ steht oft in einem Konflikt mit dem Ziel,einen perfekten Trade zu planen und so steigt man manchmal zu früh aus einer Position aus,nur um im Nachhinein zu erkennen,dass sich der Trade genauso entwickelt hätte,wie man es geplant hat.Wichtig ist zu erkennen,dass es in Wahrheit keinen „perfekten Trade“ gibt,denn Trading ist kein Endgebnis,sondern ein Prozess und man muss anhand objek­tiver Kriterien den Ausstiegspunkt aus einem Trade ermitteln.
Dieser Prozess kann anhand von Statistiken beschrie­ben und  verbessert werden.Doch letzendlich geht es beim Trading um Erwartungswerte und Wahrscheinlich­keiten,und diese kann man nicht in Per­fektion vorausplanen,sich also zu 100% sicher sein,dass alles so läuft wie berechnet.Das einzige was man zu 100% erreichen kann,ist effizient zu traden.
Das bedeutet nichts anderes,als den ei­genen Regeln zu folgen,denn nur dann kann ein System die Erwartungswerte,die es produzieren soll,auch erreichen.Daher sollte man sich von dem Konzept des „perfekten“ Trades verabschieden,bevor es einen viel Geld kostet.

Quelle: Traders-Journal.de
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