Tradingpsychologie

21. September 2011

Mit Selbstmanagement zum Tradingerfolg!

Trading verlangt ständig mentale Spitzenperformance.In der Umgangssprache nennt man das auch Disziplin oder Selbstmanagement.Grund dafür sind die vielen emotionalen Fallen,die einem beim Trading gestellt werden können.Da der Mensch beim Trading unentwegt mit seinen angeborenen Ängsten in Kontakt kommt,ist es wichtig die genauen Abläufe zu kennen und handhaben zu können.Trading sieht in der Umsetzung ganz einfach aus:
Man sucht sich ein Einstiegssignal mit einer Gewinnchance,setzt einen Stopp,lässt die Gewinne laufen und verdient Geld.Das Einfache daran ist die Logik.Diese Logik ist es,die uns anfangs in den Börsenhandel zieht.Es gibt sicher mehr Beiträge in den Fachmedien,die über erfolgreiches Trading berichten,als über erfolgloses.Das prägt den Interessierten.Mit der menschlichen Ratio sagen wir uns dann  „Das sieht ja einfach aus, das kann ich auch“.Vergessen wird dabei jedoch,das wir vor allem ein Gefühlswesen sind.Unsere Gedanken lassen Emotionen entstehen,die wiederum unser Verhalten beeinflussen.Kurz gesagt: Gedanken steuern Verhalten!
Wenn wir traden,haben immer zwei Kutscher die Zügel in der Hand:
Unser Verstand – und unsere Emotionen.Aufgabe des Traders ist es diese zwei Welten in sich zu managen! Da wir Menschen in einer Wissensgesellschaft aufwachsen,sind wir davon überzeugt,dass wir alles mit dem Verstand lösen können.Letztlich ist das richtig.Es darf aber nicht vergessen werden, das unser Verstand ständig vom Fühlen beeinflusst wird.In der Realität sieht das so aus:
Wir erleben eine Situation,fühlen sofort etwas und reagieren reflexartig darauf.Zweite Variante:
Wir erleben eine Situation,denken darüber nach,bekommen Gefühle und reagieren dann.Das passiert in Millisekunden,schneller als unser Verstand denken kann.Wichtig ist zu erkennen,dass in beiden Fällen die Basis unseres Handelns unsere Gefühle sind.Gefühle sind deshalb so stark,weil sie unser überleben sichern sollen.Und weil der Mensch von seinen stärksten Gefühlen geleitet wird,wird Trading oft zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.Die Emotionen sind es,die die Probleme beim Traden verursachen, nicht die Logik! Da der Mensch aber so stark auf logisches Denken fixiert ist,versucht er seine Tradingprobleme ständig auf der logischen Ebene zu lösen.Stellt sich der Erfolg nicht ein,werden weitere Seminare besucht,noch mehr Bücher gelesen, neue Systeme ausprobiert.Immer mit dem unbewussten Gedanken und Gefühl „Ich weiß zu wenig“.
Der Gedanke vom zu geringem Wissen löst ein entsprechendes Gefühl aus,nämlich Mangel.Wenn Sie aber als Trader das Mangelgefühl mit noch mehr Wissen auffüllen,dann graben Sie den Schatz an der falschen Stelle aus.Denn was Sie als Trader brauchen ist vor allem Sicherheit! Und diese Sicherheit finden Sie nicht im breiten Wissen des Tradings,sondern im managen Ihrer Emotionen und im tiefen Wissen ihres Systems.Ein Orthopäde käme sicher nie auf die Idee,eine Fortbildung zum Thema Augenheilkunde zu besuchen.Traderneulinge machen dies,übersetzt gesagt,ständig.Sie lernen ein neues System nach dem nächsten,statt eines zu vertiefen.Es ist wichtig zu verstehen,was Sie ganz persönlich beim Trading leitet,und was Sie ganz persönlich brauchen,um profitabel handeln zu können.Selbstmanagement hat also mit Selbsterkennung zu tun.
Im nächsten Schritt geht es darum, das Erkannte dann auch strukturiert umzusetzen.Wenn Sie bei Ihrem Trading bemerken,dass Sie nicht einmal ein gewinnbringendes System haben,aber trotzdem traden, dann gehört es zum Selbstmanagement sich zu fragen,woran das liegt und wie Sie damit umgehen wollen.Im Geschäftsleben wäre es vergleichbar,würden Sie ein Schuhgeschäft nur mit linken Schuhen betreiben.Sie wollen zwar die Vorteile einer selbstständigen Tätigkeit,sind aber nicht bereit daran zu arbeiten es profitabel zu machen.Frage: Warum nicht? Ist Ihnen vielleicht die Aufmerksamkeit wichtiger als der Profit? „Ich stehe in allen Zeitungen.Ich habe das einzige Schuhgeschäft,das nur linke Schuhe verkauft!“.
Hier wären wir dann bei der tieferen Absicht Ihres Verhaltens.Es wäre Ihnen wichtiger etwas besonderes zu sein,als profitabel.Dahinter könnte z.B. ein Kindheitstrauma stecken.Ich beschreibe Ihnen das,weil es wichtig ist zu verstehen,dass Trading mehr ist als nur ein paar Trades abzusetzen. Trading ist immer ihre gesamte Persönlichkeit und nicht nur ein kleiner Teil davon.Zum Beispiel der,der nur einfach und schnell viel Geld verdienen will.Trading erfordert insbesondere die Aufmerksamkeit auf Sie selbst.Wenn Sie diese so genau wie möglich erforschen und lernen sich selbst zu managen,dann sind Sie nicht nur auf der Gewinnerspur des Tradings,sondern auf der Überholspur der Gewinnerspur!
Norman Welz
Tradingpsychologie Godmode-Trader.de
Quelle: Traders-Journal.de
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