Random Walk-oder doch nicht ?

4. Juli 2010

Die Märkte bewegen sich zufällig und sind nicht vorhersagbar.So oder ähnlich steht es in (fast) jeder Tradingliteratur.

Nun,wenn dem so ist weshalb verdienen die „Big Boys“ regelmäßig während das „Fischfutter“,die Masse,immer wieder pleite geht bis auf wenige Ausnahmen ?

Meine Sicht der Dinge

Hinter jedem Kurstick steht nicht der Zufall sondern eine bewußte Entscheidung jedes Marktteilnehmers.

Egal in welcher Branche,überall wo es um viel Geld geht wird der jeweilige Markt immer von den „Big Player“ gesteuert.

Neben diesen versuchen gut kapitalisierte sowie die Masse etwas vom Kuchen abzubekommen.Ein Paar von Ihnen sind erfolgreich während der Rest das Nachsehen hat.

Die Technische Analyse

Die Charttechnik ist ja so einfach,ein paar Trendlinien gesetzt,dazu ein paar Tools aus diversen Indikatoren etc. dazu und der Trend ist identifiziert.Dumm nur wenn scheinbar plötzlich der Kurs außer Kontrolle scheint und wir ausgestoppt wurden wo doch alles so klar schien.

Wäre dies so einfach dann wäre jeder „Chartist“ Multimillionär.

Das Problem an der Sache:

Die Charts zeigen immer nur Fraktale,ähnlich eines Bildes aus Mosaik.

Kennt man das Grundmuster nicht sieht das legen der Mosaiksteine eher zufällig aus,ohne Struktur.

Die Insider

Die Insider legen dieses Grundmuster fest.

Sie haben das meiste Geld und somit den größten Einfluß auf das Kursgeschehen.

Die COT-Daten

Die Insider schätzen die Märkte weit besser ein als alle anderen,da sich selbst den größten Teil des Marktes darstellen.

Deshalb sind sie verpflichtet ihre Transaktionen zu melden,ansonsten hätten sie allen anderen gegenüber einen klaren Vorteil.

Wöchentlich werden diese Transaktionen kostenlos von der „CFTC „(Commodity Futures Trading Commission/http://www.cftc.gov) veröffentlicht.

Interpretation:

  • Die „Commercials“ sind die Insider,diese nennt man auch die „Hedger“,da sie die Produzenten von Rohstoffen sind,bzw. sich an den Märkten absichern.
  • Die „Large Speculators“ sind die Spekulanten,Hedgfonds etc. die versuchen Kursgewinne zu erzielen.
  • Die „Small Speculators“ stellt die Masse dar,die nicht meldepflichtigen.

Diese COT-Daten sind nicht sehr „anwenderfreundlich“,werden jedoch von diversen Websiten graphisch aufbereitet.Meine bevorzugte Seite hierfür ist:


Beschäftigt man sich näher mit diesem COT-System und sieht sich diverse COT-Charts an wird bewußt weshalb immer gesagt wird daß die Masse ca. 80-90% Geld  verliert,weil sie stehts anders positioniert ist als die „Big Player“,die „Commercials“.

Hierzu ein aktuelles Beispiel anhand des Kaffee-Futures:

Die „Commercials“ sind aktuell extrem Short positioniert,während der Preis (noch) von den „Big Boys“ „hochgetrendet“ wird,die Masse folgt wie so oft diesen „Large Speculators“.

Durch die Gegenkräfte der „Large Speculators“ hält sich der Preis (noch) Long,jedoch ist damit zu rechnen daß dieser bald den „Commercials“ folgen wird und wie ein Stein ins Wasser fällt.

Den Preis beobachten

Anhand diese fundamentalen Situation suche ich anhand der des Preischarts meiner Tradingsoftware nach einer Trendwende Short.

Seit einer Weile nutze ich keine Trendlinien etc. mehr sondern habe für mich den „Rainbow“

gefunden.

Die Trendwende erkennen

Das „Rainbow Trading“ ist eine einfache Möglichkeit Kursveränderungen zu visualisieren.

Für mich nehme ich das 5er Setup,sprich ich beginne mit einem fünf Tages WMA (Gleitender Durchschnitt/5=eine Handelswoche).

Ich zeichne nun alle weitere 5 Perioden einen WMA,also 5,10,15,20…………bis zur sogenannten „Centerline“,dem 100er WMA.

Anschließend markiere ich jeweils immer 4 dieser Gleitenden Durchschnitte andersfarbig,fertig.Dieses Setup habe ich in meiner Software abgespeichert.

Interpretation:

Man stellt sich den Rainbow wie ein Band vor,ich schaue nun wann sich die „kürzeren“ Bänder beginnen einzudrehen.Mein Einstieg allerdings erfolgt erst sobald sich ein kompletter Trendwechsel abzeichnet.Dies geschieht wenn sich ein kompletter „Spin“

abzeichnet,sprich der Rainbow dreht komplett um seine Achse wie ein Band.

In diesem Fall würde sich dann die Centerline oben befinden und sich die Bänder nach unten hin auffächern.

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One Response to “Random Walk-oder doch nicht ?”

  1. Kreditkarte Says:

    Wichtiger Artikel, ich werde wohlnun auch gleich wieder weiter baelttern hier. Bis zum Naechsten mal.


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