Training&Trading

25. April 2010

Injury Prevention : Men’s Health

Owen`s Story

Cover-Model Workout
Was hat Fitness mit Trading zu tun ?
Sehr viel,da Ausgeglichenheit sehr wichtig beim Traden ist.
Wie erreicht man einen möglichst ausgeglichenen Zustand ?
In dem man sich körperlich betätigt,z.B. in Form eines regelmäßigen Fitnesstrainings.
Dieses Cover-Model Workout von Owen McKibbin ist höchst effizient.
Es zeichnet sich durch kurze,kompakte aber effiziente Trainingseinheiten aus.
Ich selbst habe dieses Workout schon mehr als einmal angewendet und bin davon überzeugt.
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Der Altmeister der Börse,André Kostolany,hat eine weitläufig bekannte Metapher geprägt,die das Geschehen an den Finanzmärkten auf den Punkt bringt:

„Das Verhältnis von Wirtschaft und Börse ist wie das eines Mannes auf einem Spaziergang mit seinem Hund.Der Mann (Wirtschaft) geht stetig voran,der Hund (Börse) rennt vor und zurück.“

Der Mann steht für die Wirtschaft, er ist die fundamentale Basis,er ist der Haupttrendgeber. Er ist die fundamentale Basis für die Börse (Hund) und für die an ihr stattfindenen Kursbewegungen.
Der Mann gibt die übergeordnete Richtung an,in die sich die Märkte und Kurse bewegen.
Der Mann gibt die Richtung der langfristigen Trends an der Börse vor.Der Hund seht in der Metapher für die Börse und die Kursbewegungen.Kursbewegungen von Aktien,von Indizes,
von Rohstoffen,von Währungen oder Anleihen.
„Der Hund rennt vor und zurück“.Der Hund rennt um den eigentliche,um den wahren fundamentalen Wert hin und her.
Mal laufen die Kurse voraus,Überbewertungen können sich entwickeln,mal laufen sie hinterher und es liegen Unterbewertungen vor.
Der Hund steht mit seinen Bewegungen für die kurzund mittelfristigen Kursbewegungen an der Börse.Die längste Zeit bewegen sich Kurse außerhalb der tatsächlichen fundamentalen Bewertung.

Die fundamentale Analyse befasst sich mit der Auswertung der Angebots-Nachfragesituation eines Unternehmens.
Wie ist die Umsatz- und Gewinnentwicklung?
Wieviele Mitarbeiter hat ein Unternehmen?
Wie kosteneffektiv arbeitet ein Unternehmen?
Wie ist das Unternehmen seitens seiner Produkte und Dienstleistungen aufgestellt?
Wie sieht die Konkurrenzsituation aus?
Sitzen fähige Leute im Vorstand der AGs?
Die fundamentale Analyse befaßt sich also mit der Basis dessen,was an der Börse dann zu Kursbewegungen führt.
Die fundamentale Analyse wertet den „Weg des Mannes“ aus,um auf die Metapher zurückzukommen.Sie wertet die übergeordnete Verlaufsrichtung,den langfristigen Trend aus.
Der mittel- bis langfristig ausgerichteter Marktteilnehmer,der Investor,greift fokussiert auf Fundamentalresearch zurück,um Anlageentscheidungen zu treffen.Der legendäre Warren Buffett steht mit seinem Lebenswerk für diese Form der Anlegerschaft.

Die charttechnische Analyse befasst sich hingegen mit der Analyse von Kursverläufen,von Charts.Kursverläufe werden ausgewertet,vermessen,Kursverläufe werden wie ein Buch gelesen.Kursverläufe von Aktien,von Indizes,von Rohstoffen,von Währungen oder Anleihen.Im Chart sind die Einschätzungen aller Marktteilnehmer und darauf basierend ihre Anlageaktivitäten zu sehen.Man sagt auch,die wesentlichen Informationen sind eskomptiert,eingepreist.
Informationen wie beispielweise die Terroranschläge vom 11. September 2001 können unmöglich im Vorfeld bekannt sein.In solchen Fällen erfolgt die Einpreisung jedoch innerhalb kürzester Zeit.

So hart das auch klingen mag,aber an der Börse zählt nicht Ihre subjektive Einschätzung eines Unternehmens und der zugehörigen Aktie,sondern die Einschätzung der Gesamtheit aller Marktteilnehmer.Täuschen Sie sich nicht!
Sie selbst können von einer Aktie maßlos überzeugt sein,sich bis in jedes kleinste Detail mit dem Unternehmen auskennen,wenn aber die Masse der Marktakteure nicht Ihrer Meinung ist,wird besagte Aktie nicht steigen.
Der Markt hat immer recht!
Sie selbst als Individuum sind im Marktgeschehen irrelevant.
Es ist insbesondere für Menschen mit Alpha-Tierqualitäten eine echte Herausforderung sich das eingestehen zu können.

Sie sehen schon auf was ich hinaus will.Die charttechnische Analyse wertet die Bewegungen des Hundes aus,sie wertet Kursbewegungen insbesondere im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster aus,aber auch auf langfristige Sicht.

Und um es nochmals zu wiederholen.Gerade auch angesichts der hohen mittelfristigen Volatilität an den Märkten sollten Sie sich über eines im Klaren sein.Wir Anleger,wir Börsianer handeln in der Regel die kurz- und mittelfristigen Kursbewegungen.Wir handeln die Bewegungen des Hundes.Deshalb gilt es mit dem adäquaten Instrumentarium die Märkte zu beobachten und auszuwerten.Und zwar mit der charttechnischen Analyse.

Chartanalyse und Fundamentalanalyse gehen Hand in Hand.
Jedem Anleger ist freigestellt,in welchem Mischungsverhältnis er beide Analysemethoden anwendet.

Seit einigen Jahren erlebt die Chartanalyse gerade wegen den schwierigen Marktverhältnissen einen regelrechten Boom.Schauen Sie die Finanzliteratur für den Retailmarkt (Privatanleger) einmal an.
Das Gros der Bücher hat einen Bezug zur Charttechnik.Die Nachfrage ist groß.Das lässt sich nicht wegdiskutieren.
Auffällig ist,dass seitens einiger Vertreter der fundamental ausgerichteten Anleger,so genannter Value Investoren,eine regelrechte Aversion gegen die technische Analyse besteht. Dazu lässt sich festhalten,dass wir jeden Menschen schätzen,der sich mit großer Leidenschaft mit den Finanzmärkten auseinandersetzt.

Als freier Mensche sollte man immer offen für neue Ideen und Konstrukte sein und flexibel im Denken sein.Insofern schätzen wir auch die Kritiker der Methode und grüßen Sie recht herzlich an dieser Stelle.

Charttechnische Analyse –Das ist das Jonglieren mit Wahrscheinlichkeiten

Eine charttechnische Prognose stellt eine Wahrscheinlichkeitseinschätzung dar.
Eine 100%ige Wahrscheinlichkeit,dass eine Prognose eintritt,gibt es nicht.
Wenn es das gäbe,würden auf der Straße bald nur noch „glückliche“ Millionäre herumlaufen und die Menschheit hätte keine Probleme mehr.
Im Rahmen der charttechnischen Analyse werden Wahrscheinlichkeiten ermittelt.
Wie wahrscheinlich ist es,dass ein bestehender Trend fortgesetzt wird.Wie wahrscheinlich ist es,dass ein bestehender Trend vor einem möglichen Ende steht?
Wie wahrscheinlich ist es,dass beispielsweise eine Aktie ein bestimmtes Kursziel erreicht? Und wie wahrscheinlich ist es,dass sich auf einem bestimmten Kursniveau ein Boden,eine Trendwende ausbilden kann?Sie sehen,man jongliert mit Wahrscheinlichkeiten.
Deshalb ist es eminent wichtig bei konkreten Transaktionen im Markt ein sinnvolles Risiko-und Moneymanagement zu praktizieren.
Immer,wirklich immer,gilt es sich für den Fall abzusichern,dass Kurse sich entgegen der Prognose,entgegen der Erwartung bewegen.In späteren Kapiteln dieses Buchs wird auf die Thematik intensiv eingegangen.
Tatsächlich ist jeder Anleger mal mehr und mal weniger mit schwierig einzuschätzenden und damit auch schwierig zu handelnden Marktphasen konfrontiert.In solchen Phasen sinkt die Trefferquote der Prognosen und damit die Trefferquote der erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen.Das ist normal!
Und eben solche Phasen durchschiffen Sie durch Risiko und Moneymanagement.Es gibt ausführliche Interviews mit nachweislich erfolgreichen Tradern,die mit unterschiedlichsten Methoden an den Finanzmärkten handeln und unterschiedlichste Weltbilder haben.
Ihnen allen ist aber gemeinsam,dass Sie auf die Wichtigkeit des Risiko- und Moneymanagements hinweisen.

Harald Weygand, Godmode-Trader.de

Quelle: Traders-Journal.de

Mentale Fitness

24. April 2010

Die „richtige Einstellung“ als einer der Erfolgsfaktoren beim Trading
von Van K.Tharp,Ph.D
Viele professionelle Mentaltrainer definieren eine „unsichere Haltung“ (mit der man eine Sache angeht bzw. einen Trade eingeht) als einen Zustand,der beim Trader „Stress“ auslöst. Dieser Zustand entsteht,wenn zu viele Informationen zu verarbeiten sind,oder wenn man selbst zu geringe Verarbeitungskapazitäten zur Verfügung stellt (mental,emotional, physiologisch etc.).
Der Punkt ist,dass wir in solch einem Zustand mit den zur Verfügung stehenden Informationen nicht umgehen bzw. diese nicht richtig auswerten können – und das löst bei uns Stress aus.Da die vorhandenen Informationen unsere Verarbeitungskapazitäten übersteigen,können wir nur auf eine begrenzte Anzahl an Daten zurückgreifen,um grundlegende Tradingentscheidungen zu treffen.Sowohl beim Tradingerfolg,als auch bei der Bewertung von Stress,ist daher das Prinzip der „Begrenzten Kapazität“ von entscheidender Bedeutung.

Drei Faktoren sind für den Tradingerfolg ausschlaggebend:

1. Ein positive Einstellung.

2. Die Fähigkeit,auf Grundlagen einer Vielzahl von Informationen die richtigen  Entscheidungen zu treffen.

3. Gutes Money-Management und Disziplin.

Zeigt ein Trader bei einem der drei genannten Punkte auch nur die geringste Schwäche,so reduziert dies die Fähigkeit zur richtigen Informationsverarbeitung.
Das mündet wiederum in Stress,schlechte Tradingentscheidungen und endet mit Verlusten.
Im Umkehrschluss können genauso entstandene Verluste zu Stress führen,und dies führt in der Folge zu weiteren schlechten Entscheidungen sowie weiteren Verlusten.

Die Einstellung beim Traden

Verschiedene psychologische Charakteristika kristallisieren sich durch die Art der Entscheidungsfindung und durch die individuelle Anwendung  von Money-Management-Methoden heraus.
Zudem hat jeder Trader unterschiedliche Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht.
Als Ergebnis dieser Erfahrungen,entwickeln sich auch unterschiedliche Annahmen über das Trading sowie die Funktionsweise der Börse.Beispielweise entwickelt eine Person daraufhin sehr negative,restriktive Auffassungen und Regeln während eine andere Person zu genau der gegenteiligen Auffassung gelangen kann. Die entstehenden Auffassungen oder Haltungen können offen/positiv oder restriktiv/negativ sein.Eine offene Herangehensweise produziert Wachstum,eine flexible Handlungsweise,Glück und Erfolg.
Zudem legen Menschen mit solch einer Einstellung viel Wert auf die persönliche Weiterentwicklung.

Ein erfolgreicher Trader beschreibt sich deshalb möglicherweise genau wie folgt:
„Ich genieße mein Leben total.Ich probiere ständig neue Ideen aus,besuche neue Orte, experimentiere mit Veränderungen und habe jede Menge Spaß!
Ich bin bei bester Gesundheit,weil ich geeignete Nahrung zu mir nehme,viel Sport treibe und gut schlafe.Ich bin niemals über die Maßen gestresst,weil ich mich nicht unter Druck gesetzt fühle – sondern nur herausgefordert.“
Eine offene Einstellung ist zwar nicht zwingend erforderlich für den Erfolg eines Traders,hilft aber ungemein,weil sie die Informationsverarbeitung stark verbessert.
Im Gegensatz dazu hat der erfolglose Trader eine beschränkte Sicht auf die Dinge.
Dazu gehören viele nicht hilfreiche Verteidigungsmechanismen,die den eigenen Erfolg blockieren.
Dazu zählen beispielsweise die Angst vor dem Erfolg oder die Angst zu Versagen.
Jede einzelne negative Überzeugung baut für sich genommen eine Schutzmauer auf und ist gegen jede Veränderung resistent.
Beachten sie daher die nachstehenden Aussagen eines erfolglosen Traders,der sich selbst beschreibt,sehr genau:

„Ich bin wirklich unglücklich.Jedesmal,wenn ich versuche zu traden,geht etwas schief und der Trade endet mit einem Verlust.Andere Personen machen es Kleinen Leuten wie mir unmöglich,ein Gewinner zu sein.Das ist vielleicht der Grund,dass ich die ganze Zeit über so deprimiert bin.Die ganze Zeit verliere ich nur Geld.
Trading bedeutet für mich purer Stress,möglicherweise weil ich mir die ganze Zeit über Gedanken mache,was so alles passieren und schief gehen könnte.Ich komme vielleicht niemals auf die Sonnenseite des Lebens.“

Der erfolglose Trader hat sich selbst von der Welt ausgeschlossen.Zu ihm dringen zwar noch einige Informationen durch,aber sie sind durch seine restriktiven Annahmen „negativ eingefärbt“.Dadurch fühlt er sich natürlich schnell gestresst.Was ich hier schildere,ist nur ein kurzer Abriss des Konzepts.
Den vollständigen Zusammenhang zwischen Verarbeitungs/Denkkapazitäten und Stress können interessierte Trader in meinem „Peak Performance Home Study Course“ im Detail lernen.

Zusammenfassung

Ich denke,meine Ausführungen sind dennoch eindeutig:
Die eigenen Entscheidungen sind sehr stark geprägt von der inneren Einstellung.Wenn man „offen“ an Dingen herangeht,bieten sich überall lukrative Tradingmöglichkeiten,man muss lediglich über seinen Tellerrand hinausschauen.Wenn man dagegen seine eigene Einstellung begrenzt,werden die Ergebnisse auch immer nur innerhalb der begrenzten Denkmuster zu Tage treten.Anders ausgedrückt,man findet immer „Beweise“ seiner Denkmuster in der Außenwelt wieder,ob positiv oder negativ.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen erfolgreiche Tradingwochen.

Quelle: Traders-Journal.de

Die Trendlinien-/Differenz-Methode basiert auf einem Ansatz von Tom De-Mark.Sie ist ein Instrument der Kurszielbestimmung.
Das Grundprinzip,auf dem die Trendlinien-Differenz-Methode basiert,ist folgendes:
Trendlinien stellen den Charakter eines „fairen Wertes“ für einen Markt oder Einzeltitel dar. Dies gilt insbesondere für langfristige Trendlinien.Was hat es damit auf sich?
Stellen Sie sich eine aufwärts entwickelnde Preisbewegung vor.
Mal übertreibt der Preis nach oben,mal übertreibt er nach unten.
Diese Übertreibungen in beide Richtungen des Trends werden korrigiert.Wichtig ist nun,dass die maximale Abweichung bzw. Übertreibung vom „fairen Wert“ (Trend) eine Spanne besitzt,die wir für die entsprechende Gegenbewegung annehmen können.
Versinnbildlicht handelt es sich das Prinzip,dass Sie von einem Gummiband kennen.Zupfen Sie daran, dann legt es – ausgehend von seinem Ruhezustand („fairen Wert“) – eine bestimmte Strecke zurück und anschließend wird es dann normalerweise – wie die Finanzmärkte auch – die gleiche Strecke in die andere Richtung zurücklegen.
Schwung und Gegenschwung sind also ungefähr gleich.
Finanzmärkte sind tatsächlich von einem derartigen Prinzip betroffen.Sie unterliegen nämlich auf der Suche nach dem Equilibrium einem stetigen Anpassungsprozess zwischen Übertreibungen in die eine oder andere Richtung.Ähnlich dem Beispiel des Gummibandes pendeln sich diese Übertreibungen in den Finanzmärkten per saldo aus.
Auf diese Weise also findet ein stetiger Anpassungsprozess statt,der häufig symmetrische Preisanpassungen hinterlässt.
Mit anderen Worten:
Der Preis entfernt sich häufig vom Trend nach oben hin genauso weit,wie er es zuvor nach unten getan hat und vice versa.
Dies ist das Prinzip,von dem wir profitieren wollen,wenn wir potenzielle Kursziele mittels der Trendlinien-Differenz-Methode bemessen.
Eine mögliche Trendwende steht normalerweise dann bevor,wenn eine Trendlinie signifikant durchbrochen wird.
Doch wie sollte diese Trendlinie bestenfalls beschaffen sein?
Nun,eine Trendlinie ist charakterisiert durch die Steigung,die Länge und die Häufigkeit der Bestätigung durch den Kurs.
Die Trendlinien-Differenz-Methode funktioniert umso besser,je bedeutender eine Trendlinie ist,das heißt,je flacher ihr Winkel ist,je länger sie ist und je häufiger sie vom Kurs bestätigt wurde.
Vorgehensweise bei der Trendlinien-Differenz-Methode

Wird eine Trendlinie gebrochen,so lässt sich dadurch,wie bei den Kursformationen auch,ein Preisziel ermitteln.
Denken Sie nur einmal an die Kopf-Schulter-Formation und ihre Nackenlinie.
Ähnlich geht man bei der Trendlinien-Differenz-Methode vor.
Zunächst zeichnet man in ein Chart markante Trendlinien ein. Danach sucht man nach denjenigen Extremkursen,die am weitesten von der Trendlinie entfernt sind.Anschließend wird die vertikale Distanz zwischen dem entferntesten Extremkurs zur Trendlinie bemessen.
Die berechnete Strecke wird anschließend an der Stelle,wo der Trend gebrochen wurde,in die entgegengesetzte Richtung projiziert.
Auf diese Weise wird ein Kursziel bemessen.
Wenn Kurse also beispielsweise ihren Aufwärtstrend durchbrechen,dann sollten Sie den vertikalen Abstand von der Trendlinie zum letzten Kurshoch messen und ihn vom Punkt des Durchbruchs aus abwärts noch einmal abtragen.
Die Philosophie,die dahinter steckt,ist folgende:
Wenn die Masse der Anleger so optimistisch oder euphorisch war,dass sie die Kurse in einem bestimmten Maß über der Trendlinie hat steigen lassen,dann kann die Masse wahrscheinlich ebenso pessimistisch oder panisch werden und die Kurse in die gleiche Entfernung von der Trendlinie fallen lassen.
In Abwärtstrends muss diese Prozedur natürlich spiegelbildlich vorgenommen werden.Wird nämlich ein Abwärtstrend nach oben durchbrochen,addiert man die maximale Trendabweichung von markanten Extrempunkten ab dem Trendbruch auf die Bruchstelle.
Auf diese Weise erhält man eine potenzielle Zielzone für den sich anschließenden Aufwärtstrend.
Die jeweiligen Differenzen,also die Abstände der extremsten Kursentfernungen von der Aufwärts- bzw. Abwärtstrendlinie stellen,um noch einmal auf das Beispiel des Gummibandes zu kommen,die extremsten Ausschläge des Gummibandes dar.
Ist das ermittelte Kursziel „ultimativ“?
Die Annahme, dass man mit Hilfe der Trendlinien-Differenz-Methode ein „ultimatives“ Kursziel projizieren könne,entspricht der Tatsache in tendenziell seltenen Fällen.
Der Begriff „Kursziel“ führt bei der Trendlinien-Differenz-Methode möglicherweise in die Irre.Normalerweise werden nämlich solche Ziele nach der Trendumkehr erreicht und später überschritten.
Insofern haben Preisziele der Trendlinien-Differenz-Methode,ähnlich den Preiszielen von Kursformationen,eher den Charakter eines Minimalkursziels.Fallen die Preise signifikant unter das projizierte (Minimal-) Kursziel,so wird der projizierte Preis bei der nächsten größeren Rallye oder einer folgenden Korrekturbewegung oft zu einem Widerstandslevel. Entfernen Sie also diese Kurszielprojektionen nicht endgültig aus ihren Charts.
Im Falle einer fallenden Trendlinie werden diese Prinzipien natürlich umgekehrt:
Steigt der Preis über das projizierte (Minimal-)Kursziel,so fungiert es bei der nächsten Korrekturbewegung oft als Unterstützungslevel.
Welche Chartskalierung soll ich verwenden?
Hier gibt es kein klares Für und Wider.
Sie sollten ein Chart grundsätzlich in beiden Skalierungen analysieren.In vielen Fällen liegen die ermittelten Mindestkursziele für die logarithmische und arithmetische Skalierung auf ungefähr gleichem Niveau,dies gilt insbesondere für kürzerfristige Trends.
Für längerfristige Trends sollte auf jeden Fall auch die logarithmische Skalierung betrachtet werden.
Sollte ich bestimmte Zeitintervalle und Märkte bevorzugen?
Die Methode ist prinzipiell auf alle Zeitintervalle anwendbar.
Sogar im Intraday-Zeitfenster funktionieren die projizierten Zielzonen recht gut.
Cluster verschiedener Kurszielprojektionen

Oftmals liegen innerhalb eines Trends mehrere markante Schwungpunkt-Hochs bzw. Schwungpunkt-Tiefs vor,insbesondere in leicht aufwärts- bzw.leicht abwärtsgerichteten Märkten mit einer gemeinsamen längerfristigen Trendlinie.In solchen Fällen empfiehlt es sich,die einzelnen Kursziele zu ermitteln und zu schauen,ob diese nahe beieinander liegen.
Liegen sie nahe beieinander,spricht man von „Price Clusters“ (svw. Überlappungen verschiedener Kurszielprojektionen).
Diese repräsentieren wichtige potenzielle Zielzonen.
Wir können noch einen Schritt weiter gehen,indem wir nicht nur einen leicht aufwärts bzw. leicht abwärts trendierenden Markt auf „Price Clusters“ untersuchen,sondern verschiedene Trendlinien auf ihre Differenzwerte prüfen.

Fazit

Die Trendlinien-Differenz-Methode stellt ein einfach anzuwendendes Instrument der Kurszielbestimmung dar.Projizierte Kursziele werden oft sehr genau erreicht.Kursziele sind jedoch tendenziell eher als Minimalziele zu verstehen.Die Methode kann in allen Zeitfenstern und auf allen Märkten angewendet werden.Besonders gut funktioniert sie dort,wo Massenphänomene eine entscheidende Rolle spielen, so zum Beispiel in den großen Aktienindices.Achten Sie auf Clusters verschiedener Projektionen,denn diese weisen auf markante Kurszielzonen. Achten Sie auch auf weitere bestätigende Widerstände beziehungsweise Unterstützungen,Umsätze und Kurslücken in ihren Charts,diese erhöhen die Aussagekraft einer potenziellen Zielzone.

Frank Thönnißen
GodmodeTrader.de/Trading-Lehrgang.de

Quelle: Traders-Journal.de

Futures&Forex

10. April 2010

von Rene Berteit
Futures gibt es auf Indizes,Währungen,Rohstoffe und diese werden an den unteschiedlichsten Börsen gehandelt.Dort finden Sie auch alle Informationen rund um die Futures (Tickwert,Verfall etc.).
Anbei ein paar Links:
http://www.eurexchange.com/trading/products_de.html
http://www.cmegroup.com/globex/
Der Forexmarkt ist ein Kassamarkt (Bezahlung und Lieferung erfolgt sofort),während im Futuremarkt Zahlung
und Lieferung später erfolgen,dass Geschäft aber heute abgeschlossen wird.
Der 6E (EUR/USD Future) und der EUR/USD sind also zwei gänzlich andere Produktypen auf eine und das
selbe,das Tauschverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar.Die Unterschiede liegen in den Regularien.
Futures sind standardisierte Geschäfte mit festgelegten Punktwerten,Verfallstagen etc.,während der Forexmarkt unreguliert ist (hier gibt es nicht einmal einen Börsenplatz).Hier kann der Broker letztlich selbst bestimmen,welche Bedingungen für den Handel auf seiner Plattform gelten.
Dies betrifft Minimale Ordervolumina (Lots),Kosten, Spreads etc.Auch kann jeder Broker selbst die Handelszeiten bestimmen und zu welcher Zeit er den Schlusskurs festsetzt (führt dazu,dass unterschiedliche Broker unterschiedliche Tagescharts haben können).Desweiteren ist der Forexmarkt für uns private Trader genau so wie der CFD Markt in erster Instanz ein Handel zwischen uns und dem Broker.

Quelle: Traders-Journal.de

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