Börsensprache frei übersetzt

5. September 2009

Ein kleines Woerterbuch fuer den Dschungel all der Investment- und Trading-Infos da draussen.

Analyst recommendations: –
Strong Buy – Buy
Buy – Hold
Hold – Sell
Sell – It’s too late.

Arbitrageurs: – Riesige Trader, die Plankton fressen

Averaging down: – den Einstandskurs verbilligen, eine Technik die man nur anwendet, wenn man sehr boese auf den Markt ist

Back–testing: – die Kunst Paramter eines Trading-Systems so zu manipulieren, dass sie historisch gesprochen den besten Profit in der Vergangenheit erzielen, aber keinen Profit in der Zukunft.

Black-box system: – Ein Handelssystem, das man kaufen kann, aber das so gut ist, dass man dessen Regeln nicht nachlesen kann. BlackBox Verkaeufer verkaufen ihre Systeme nur, weil sie Philantropen sind.

Cancel-if-close: – Eine Limit-Order die Storniert wird, sobald der Kurs in dessen Naehe kommt

Charting: – Verbinde die Punkte, fuer Erwachsene

Central Banks: – riese Markt-Player ohne Stopp-Losses. Die Bank of Thailand hat einmal 40% an einem einzigen Tag gesetzt. Sie hat verloren.

Computerised system testing: – Die Daten solange quaelen, bis sie alles gestehen. Siehe: back-testing

Contrary opinion: – die Sichtweise, dass wenn der Markt ein Papier abstoesst, dass man es kaufen sollte. Der Trick scheint es zu sein, erst zu kaufen, nachdem der Markt das Papier nicht mehr abstoesst, also irgendwie ist es gar nicht Gegenlaeufig. Man muss auch aufpassen nicht zu kaufen, worauf der Markt wartet, damit der Markt erst wirklich abzustossen beginnen kann (siehe Institutional Investor)

Cycle analysis: – eine Analyse-Methode die es erlaubt Verlusttrades in regelmaessige Zyklen zu stecken

Derivatives: – Finanzinstrumente die ein Akronym haben -CDS, CFDs, KOs, ETFs, CHIPS, COBRAS, LEAPS, PERQS, STEERS, TRIPS, ZEPOS – alle diese Akronyme sind Derivate. Ungluecklicherweise, weiss man nur recht wenig ueber sie

Daytrading: – eine Aktitvitaet die sich zwischen wichtigeren Sachen abspielt

Dot.com bubble: – Tulpenmanie fuer die X-Generation

Dow Jones Industrial Average: – ein Stock-Index aus dem 11. Jahrhundert, der genauestens beobachtet wird

Drawdown: – Ein Wert der sofort ansteigt, wenn man von Paper zu RealTrading wechselt

False Break: – ein Bruch einer Trendlinie, der einen Verlusttrade ausloest. Falsebreaks bestaetigen die Nutzlosigkeit der technischen Analyse. Nur richtige Ausbrueche zaehlen. Die die nicht funktionieren zaehlen nicht, denn sie sind ja false.

Fast market: – ein Markt indem der MarketMaker einen die Haare vom Kopf scalpt. In anderen Marktphasen muessen die Market Maker aber aufpassen

Float (initial public offering – IPO): – eine Aktie, die Ihnen angeboten wird, weil andere die Aktie nicht mehr haben wollten. Die Regel fuer ein IPO: mach nie bei einem IPO mit, bei dem du mitmachen kannst

Forex market: – ein privates Casino, das von den Banken betrieben wird. Damit sie auch etwas Spass haben

Fundmental analysis: – eine Analyse-Methode die tolle Gruende dafuer hat warum eine Aktie nicht fallen sollte, wenn sie es denn eigentlich tut. Ebenso gute Grunde dafuer, dass eine Aktie nicht mehr steigen sollte, wenn sie es eigentlich tut.

“Fundamental gut Aufgestellt”: – der Zustand in dem sich eine Aktie oder Wirtschaft befindet, nachdem sie gecrashed ist.

Index Funds: – Fonds ohne Spass

Institutional investor: – jemand der ohne Grund kurz nachdem du eine Aktie gekauft hast, einen Ausverkauf seiner eigenen Bestaende beginnt. Wie gesagt, ohne Grund.

Limit moves: – Ein unerwarteter, aber ein froehlicher verfruehter Handelsschluss weil irgendein Idiot einen FatFinger Trade gemacht hat

Live feed: – eine Technologie die erlaubt, dass man in Echtzeit einen schlechten Tick in seinen Chart bekommt

Long Term Capital Management: -ein riessieger Hedge Fonds mit Nobelpreistraegern und Massen an Kapital, das in Rekordzeit vernichtet war.

Level II: – ein Trading Screen der die Orders von Menschen aufzeigt, die sich brav im Markt anstellen. Leider zeigt der Screen nicht die Menschen, die sich nicht gerne anstellen.

Market report: – eine Beschreibung warum sich der Markt verhalten hat, wie er es tat. Nie eine genaue Prognose

Money-management: – die Kunst Trading Verluste vor seinem Partner zu verheimlichen

Option Pricing Model: – eine Methode die den “fairen Preis” einer Option ermittelt. Wenn sich der Optionspreis dann gegen einen Entwickelt kann man ja sagen: Hey, das ist nicht fair!

Over-bought: – der Markt scheint ueberkauft zu sein, wenn jeder auf der Welt die Aktie bereits gekauft hat, ausser man selbst.

Peak oil: – der Tag andem alle Rohstoff-Fonds und Trading Depots die in Oel investieren, auf 0 fallen.

Position trade: – eigentlich mal ein kurzfristiger Trade, der im Minus ist, aber geschlossen wird, sobald die Positon den Break-Even erreicht

Kurs-Gewinn Verhaeltnis: – ein Verhaeltnis, dass den Kurs der Aktie mit dem Vorjahr vergleicht und dann ein paar Bilanzzahlen zur Hilfe nimmt um zu sagen, ob die Aktie ein guter Kauf ist. Einziges Problem, wenn Firmen pleite gehen und langsam im KGV verfallen, so wird die Firma als Investment immer attraktiver… Ein heikler Indikator

Random Walk Theory: – eine Theorie die besagt, dass sich der Markt wie ein betrunkener Matrose verhaelt und immer ziel und planlos vor sich hertorkelt.

Rumours: – Geruechte sind erst relevant, wenn sie jeder kennt

Seasonal analysis: – eine Annahme die besagt, dass andere Trader die Heating Oil handeln, noch nie von einem Winter gehoert haben…

Slippage: – die Differenz zwischen dem Level auf dem man den Auftrag platziert bekommen hat, und wo man dann tatsaechlich ausgefuehrt wurde

Stochastics: – ein technischer Indikator der diesen Namen bekommen hat, weil es technisch klingt

Stop-loss: – das Kondom des Traders. Man weiss wirklich erst wann man es wirklich benuetzen haette sollen, wenn es schon zu spaet ist

Support: – eine Linie die eingezeichnet wird, bei dessen Bruch die Welt untergeht.

Technical analysis: – subjektive Analyse des Marktes in Verkleidung mit Doktorkittel

Technical indicator: – eine Transformation des Kursverlaufes in eine Darstellung die noch weniger Information enthalten als das Original. Unterschiedliche Indikatoren rechnen unterschiedliches Material aus dem Kursverlauf heraus

Die Marktteilnehmer: – jeder andere am Markt, ausser man selbst

Trading genius: – gibt es nur in Bullenmaerkten…

Zero-sum game: – ein Spiel bei dem alle verlieren, und der Broker gewinnt

Original: Norgate Investor Services http://www.premiumdata.net/support/alternative.php

Quelle: www.daytrading.de

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